Die Beratung zur Schwangerschaft beginnt bereits vor der Schwangerschaft bezüglich Abklärung des Impfschutzes und möglicher Erkrankungen, Einnahme von Folsäure zur Vorsorge und Verbesserung des Lebensstils. Während der Schwangerschaft finden regelmässige Kontrollen mit Beratungen statt und die Planung der Geburt.
Gerne erkläre ich Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten, um das Vorliegen von gewissen Krankheiten bei Ihrem Kind auszuschliessen und führe diese bei Ihnen durch.
In der Regel wird etwa alle 4 Wochen eine Kontrolle durchgeführt mit entsprechender Beratung. Sollten Auffälligkeiten hinzukommen, erfolgen die Kontrollen engmaschiger. Auch besteht die Möglichkeit, dass Sie die Kontrollen bei einer Hebamme Ihrer Wahl durchführen und wir nur die grossen Ultraschalluntersuchungen machen.
Etwa 6-8 Wochen nach der Geburt sollte eine abschliessende Kontrolle durchgeführt werden. Im Rahmen der Untersuchung wird unter anderem das Thema Verhütung besprochen.
In der Schweiz wird, sofern keine Beschwerden wie Blutung oder Schmerzen vorliegen, eine erste Ultraschalluntersuchung mit ca. 7-9 SSW durchgeführt. Hier wird geprüft, wo die Schwangerschaft liegt, wieviele Kinder es sind, ob die Schwangerschaft so alt ist, wie man rechnet, und die Eierstöcke eine Auffälligkeit aufweisen. Mit ca. 12-14 SSW erfolgt das erste Organscreening mit Ausschluss von schweren körperlichen Fehlbildungen. Zudem kann ein Ersttrimestertest durchgeführt werden mit Messung der Nackenfalte und Blutentnahme bei der Mutter zur Bestimmung des Risikos für das Vorliegen einer Trisomie 21, 13 und 18. Mit ca 21-24 SSW erfolgt das zwei Organscreening, wobei das Kind noch einmal von Kopf bis Fuss angeschaut wird sowie die Fruchtwassermenge und die Lage der Plazenta/Mutterkuchen beurteilt werden. Mit ca. 30-33 SSW erfolgt ein sogenanntes drittes Organscreening noch einmal zum Ausschluss schwerer Fehlbildungen und zur Beurteilung des Wachstums des Kindes. Bei Auffälligkeiten oder sogenannten Risikoschwangerschaften können weitere Ultraschalluntersuchungen notwendig werden.
Als Belegärztin am Spital Bülach habe ich die Möglichkeit, Sie bei der natürlichen Geburt oder auch bei einem Kaiserschnitt zu begleiten (bei Zusatzversicherung).
Jede Frau sollte ab Erreichen der Geschlechtsreife jährlich eine Frauenarztkontrolle zur Vorsorge durchführen lassen. Bei dieser Untersuchung geht es einerseits um ein Gespräch über den weiblichen Zyklus und Fragen zur Verhütung/Familienplanung und je nach Alter um eine Untersuchung der Vulva, der Vagina, der Gebärmutter mit dem Gebärmutterhals, der Eierstöcke und auch der Brust. Ab dem 21. Lebensjahr wird zudem ein Abstrich vom Gebärmutterhals, häufig Krebsabstrich oder PAP genannt, abgenommen. Dieser ist bei unauffälligem Resultat alle 3 Jahre empfohlen, bei Auffälligkeiten sollte er häufiger durchgeführt werden.
Beschwerden mit dem Zyklus und der Menstruation können sehr vielfältig sein. Gemeinsam schauen wir uns Ihre Beschwerden an und finden einen Weg, diese Beschwerden für Sie zu tilgen. Dabei können hormonelle Verhütungsmethoden hilfreich sein, es gibt aber auch durchaus Alternativen auf pflanzlicher Basis ohne Hormone.
Wenn Sie an Beschwerden im Intimbereich, der Harnblase oder im Unterleib (Gebärmutter/Eierstöcke) leiden, führen wir die entsprechenden Abklärungsschritte durch und werden Sie entsprechend behandeln oder an den entsprechenden Spezialisten z.B. bei Darmproblematik weiterverweisen.
In der heutigen Zeit sollte jede Frau selbst darüber entscheiden können, ob sie Kinder möchte und wann der passende Zeitpunkt für eine Schwangerschaft gekommen ist. Wir beraten Sie gerne beim Finden der für Sie geeigneten Verhütungsmethode.
Nicht jedem Paar ist es vergönnt bei Kinderwunsch die Verhütung abzusetzen und dann direkt schwanger zu werden. Wir beraten Sie hier gerne bei der Abklärung möglicher Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch bei Ihnen und Ihrem Partner und führen die Abklärungen auch durch. Je nach Abklärungsresultat und Ihrem weiteren Wunsch weisen wir Sie an ein geeignetes Kinderwunschzentrum weiter.
Der Eintritt in die Wechseljahre findet meist um das 50. Lebensjahr statt und äussert sich bei verschiedenen Frauen sehr unterschiedlich. Auch können die Beschwerden durch die Hormonabnahme schon einige Jahre vor der eigentlichen Menopause beginnen. Der Entzug der Hormone kann zu unterschiedlich starken Beschwerden in unterschiedlichen Bereichen im Leben führen, Menstruationsstärke, Menstruationsdauer, Hitzewallungen, psychische Beschwerden mit Stimmungsschwankungen, Abnahme der Lust, Trockenheit im Intimbereich und damit verbunden Beschwerden beim Sex oder häufigeren Blasenentzündungen. Gerne beraten wir Sie hier bezüglich unterschiedlicher Möglichkeiten, dazu gehören Änderungen im Lebensstil, pflanzliche Präparate oder wenn nichts anderes hilft auch der Einsatz von Hormonen.
Jede Frau sollte regelmässig ihre Brüste im Spiegel anschauen und unter der Dusche oder beim Eincremen selbst abtasten. Bei Frauen vor der Menopause ist der beste Moment dafür jeweils nach der Menstruation, da das Gewebe dann weniger dicht und weniger empfindlich ist. Verändert sich etwas in der Brust, sollte sich die Patientin jederzeit für eine Kontrolle melden. In der Untersuchung bei einer Auffälligkeit und auch bei der Vorsorgeuntersuchung tasten wir die Brüste ab und führen bei Auffälligkeiten eine Ultraschalluntersuchung durch. Für weitergehende Untersuchungen weisen wir Sie zur Mammographie oder MRI Untersuchung einem entsprechenden radiologischen Zentrum zu. Ab dem 50. Lebensjahr ist zur Vorsorgeuntersuchung bezüglich Brustkrebs zudem alle zwei Jahre eine Mammographie mit Ultraschlluntersuchung resp. bei Implantaten ein MRI mit Ultraschalluntersuchung empfohlen. Bei Brustkrebs in der Familie oder gar bei Ihnen selbst können der Beginn dieser Untersuchungen nach vorne verschoben werden. Ob und wann diese Untersuchungen durchgeführt werden, entscheiden wir gerne mit Ihnen gemeinsam im Rahmen einer persönlichen Beratung.
In der Teenagersprechstunde möchte ich auf die Fragen der jungen Frauen eingehen zum weiblichen Zyklus, die Menstruation, Informationen zum Geschlechtsverkehr/Sexualität, wie man sich vor Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften schützt und die Impfung gegen den HPV Virus. Wenn die jungen Frauen zu diesem Zeitpunkt keine Beschwerden haben, ist eine körperliche Untersuchung in der Regel nicht notwendig.
Dank regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen und sofortigem Einschreiten bei Beschwerden kann Krebs heutzutage oft geheilt oder zumindest in Schach gehalten werden. Aber auch nach der abgeschlossenen Behandlung mit Operation, Bestrahlung, Chemotherapie und/oder Hormontherapie ist es wichtig, regelmässige Kontrollen durchzuführen und einen Ansprechpartner bei Beschwerden körperlicher oder psychischer Art zu haben.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Blasenbeschwerden und Senkungsbeschwerden anzugehen. Gerne beraten wir Sie über symptomatische Behandlungen, Beckenbodentraining und mögliche Operationen.
Sollte bei Ihnen eine Schwangerschaft ungeplant auftreten. Beraten wir Sie gerne ausführlich über Ihre Möglichkeiten und geben Ihnen entsprechendes Informationsmaterial ab. Sollten Sie sich nach ausreichender Bedenkzeit für einen Schwangeschaftsabbruch entscheiden, organisieren wir dies.
Als Inhaberin eines Facharzttitels für operative Gynäkologie und Geburtshilfe und meiner langjährigen Erfahrung kann ich Sie umfassend über Operationen der Gynäkologie informieren und Sie an ein entsprechendes Zentrum zuweisen. Zudem besteht die Möglichkeit, dass ich die Operation selbst als Belegarzt am Spital Bülach durchführe.